Zornbörse

im Rahmen von Utopia Stock Exchange am HAU 1 / Berlin


Premiere am 26. April 2008 / 19:30Uhr

im HAU 1 / Stresemannstr. 29, Berlin Kreuzberg

Mitwirkende:
Konzept: Andreas Liebmann
Corporate Identity: Florian Topperngpong

Performance: Verena Busche, Andreas Liebmann, Lajos Talamonti

Karten und weitere Informationen unter: www.hebbel-am-ufer.de und www.utopiastockexchange.com

Eine Produktion von urban-lies in Kooperation mit dem HAU Berlin

Zornbörese

Zornbörse 

Zorn hat enormes Potential. Er kann Beziehungen weiter- oder auseinander treiben, Kunstwerke hervorbringen, Revolutionen,  Blockaden und Zerstörung verursachen. In der Zornbörse wird Zorn gesammelt und transformiert. Besucher können persönlichen Zorn, Liebeszorn, moralischen Zorn, Nachbarschaftszorn, religiösen Zorn, insitutionellen Zorn, etc. in Zornaktien anlegen. Jeder Zorn wird im Gespräch mit dem Zornberater auf seine Ursachen und Umstände geprüft und analysiert. Dann wird der Zornplot erstellt, die Aktie betitelt und in die Börse gegeben. 
 
An der Zorbörse können zudem Zornaktien von anderen gekauft werden, indem der Käufer Transformationen für den dort beschriebenen Zorn vorschlägt. Diese Transformationsansätze werden im Index jeder Aktie vermerkt. Je häufiger eine Aktie gekauft wird, desto höher steigt ihr Kurs. Die Urheber der Zornaktien bekommen Informationen über die Zorntransformationen ihrer Aktie als Ausschüttung. Die Zornbörse will Zorn sammeln und seine Produktivkraft für Kommunikation und zur Herstellung von Utopien nutzen.
 

 
Zornbank

Die Zornbank ist ein assoziiertes Unternehmen der Zornbörse. Wer seinen Zorn in Unternehmensgründungen stecken will, kann im Gespräch mit dem Anlageberater sein neues Unternehmen im Modell durchspielen. (Konzept Andreas Liebmann und Lajos Talamonti)